Mosel: Weinseliges Retreat im Hunsrück (4)

„Allmählich bemerkst du, dass Gesundheit und Ruhe, Nichtstun und Erholung die letzten Reserven des Luxus sind“ lautet der Leitgedanke im Landhaus Arnoth im Hunsrücker Kleinich. Das Dörfchen im Hinterland der Mosel ist für diese melancholische Erkenntnis geradezu wie geschaffen.

Mosel-Folge-Beiträge:

 

Blühende Goldregenzweige mit dichten Blüten

Im Juni duften im Moselland auch die Goldregenzweige.

Erlesene Spitzenweine in aller Ruhe genießen

Im malerischen Enkirch führt der Weg hinauf: Kaum ein anderer Moselort hat ein so gut erhaltendes Bild der Fachwerkbaukunst zu bieten. Der Name des Ortes stammt aus der Römerzeit. Alte Münzen, Figuren und die Marmorsäulen im Weinkeller des Gutes Langen lassen darauf schließen, dass die Römer den Wein an die Mosel brachten. Durch kaminrote Fachwerksträßchen brummt der Motor in das Weindorf Stakenburg.

Fachwerkhaus: Zwei Fenster mit hübschen Gardinen als schönes Detail

Fachwerkhaus in einem Weinort an der Mosel.

Mit herrlichem Moselblick schwebt man am Weinhaus „Schöne Aussicht“ über den felsigen Steillagen des Weins. Und dann geht’s in die Buchenwälder des Hunsrücks hinein und auf das sonnige Plateau hinaus: Weit und breit blühende Rapsfelder und ländliche Stille. Auch in der wilden Blumenpracht auf den Wiesen kann man – laut den Landschaftstherapeuten – eine tiefere Bedeutung erkennen.

Der Inhaber des Landhauses Arnoth in Kleinich, Udo Gündel, hat ein wachsames Gespür für erlesene Spitzenweine entwickelt. In seinem gastronomischen Juwel – einer bezaubernden Jugendstilvilla im Art déco Ambiente mit herrlichem Obstgarten – kann man sich einem Klassiker aus dem Burgund und dem Bordeaux ebenso gut hingeben wie einem Bernkasteler Eiswein oder einem Kultwein von der Nahe.

Individuelle Gastlichkeit und Vollwertkost

Gaststube im Landhaus Arnoth mit Standuhr und Tisch

Gaststube im Landhaus Arnoth im Hunsrück

Dabei schlägt der Wirt gekonnt den Bogen. Im „Alten Gasthof Faust“ wird man mit individueller Gastlichkeit und Vollwertkost verwöhnt. Laut Gault Millau sollte man sich vor allem die Wild- und Fischgerichte auf der Zunge zergehen lassen. Dabei kann man davon ausgehen, dass die Weine von Jahr zu Jahr eine noch bessere Qualität haben werden. Allgemein spricht man von einer leichten Klimaverschiebung, sodass es auf Dauer wärmere Sommer und kältere Winter geben wird.

Irgendwo in fliederduftender Natur steht an der alten Scheune ein vom Holzwurm zerfressener Pfahl mit einem Schild: „Möge Friede auf Erden sein!“. Ja, das ist es, was wir brauchen. Friede beginnt zunächst in uns selbst und dann kann er auch auf Erden verwirklicht werden.

Landschaftstherapie wirkt allerdings nur dann nachhaltig, wenn Sie selbst kreative Lösungen zur Veränderung ungünstiger Lebensumstände finden. Im Landhaus in Kleinich haben Sie – beim raffinierten Süße-Säure-Spiel eines edlen Moseltropfens – unendlich viel Zeit, darüber nachzudenken. Vollkommen entspannt, können Sie hier aus Ihrem Unterbewusstsein schöpfen und sich inspirieren lassen.

Kunst, Musik und Literatur „verkosten“

Buddhafigur am Eingang des Landhauses Arnoth in Kleinich

Entspannen und Loslassen im Hunsrück

Laut den Landschaftstherapeuten in Bad Bertrich wird Ihnen eine Pause helfen, nicht mehr auf der Stelle zu treten, sodass plötzlich und unerwartet erste gute Lösungen auftauchen und Sie sich „jubelnd darüber freuen“ können. Am Ziel gönnen Sie sich etwas Schönes, vielleicht ein leckeres Abendessen.

Der kreative Koch des Landhauses in Kleinich denkt sich je nach Saison jeden Tag ein anderes Menü aus. Dazu kauft er Kartoffeln und Gemüse beim Bauern in der Umgebung, das Rindvieh frisst auf der Weide im nächsten Dorf. Dabei möchte er den ursprünglichen Geschmack der Speisen erhalten, verfeinern und neu komponieren.

Steinfigur in einem Weinort an der Mosel

Muse und Entspannung an der Mosel

Auch Kunst, Musik und Literatur tragen zur Geborgenheit des Hauses bei, sie können im Ohrensessel oder im Liegestuhl auf der Obstbaumwiese „verkostet“ werden. Bei einem Gläschen edelsüßen Moselweins als Dessert kann dann Wein zu Musik werden. Der unvergessliche Edelsüße wird aus extrem spät gelesenen Beeren erzeugt. In oft mühsamer Handarbeit wird er „gepiedelt“, wie die Moselwinzer sagen.

 

Fortsetzung:

Die nächste Folge über die Landschaftstherapie führt in die Weinorte der Mittelmosel hinein. Mit ihrer idyllischen Schönheit heben sie den Freudepegel der Besucher an.

 

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