London: Bei Kunstförderung par excellence auf Turners Spuren (2)

Für Kunstfreunde ist London der reinste Segen! Bei vielen der Londoner Kunstgalerien ist der Eintritt für die ständigen Ausstellungen kostenlos. Man kann sie so oft besuchen wie man will und dabei auch die schönsten Aquarelle und Gemälde von William Turner betrachten. Turner war auch ein Maler des romantischen Rheins. Mit den traditionellen Bussen gelangt man in London überall hin, aber auch die noblen schwarzen Taxis gehören ins Londoner Flair.

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Kunst in außergewöhnliche Umgebung eingebettet

Schwarzes Taxi im London

Londoner Taxi am Buckingham Palast

Tatsächlich fühlt sich London so an, als klinge der sanfte Arienton des Big Ben stimmungsvoll auch bei Nieselregen und Nebel stets mit. Abends strömen begeisterte Theaterbesucher durch die Stadt, man spürt es, dass die kunstvolle Unterhaltung in London einen hohen Stellenwert einnimmt.

Auf den Spuren der Kunst kann man in London neben weltberühmten Gemälden auch Architektur genießen. Nicht selten wird Kunst ja in außergewöhnlichen Gebäuden untergebracht, deren Nutzung ansonsten vielleicht verwaisen würde. Das Gebäude der Tate Modern Galerie zum Beispiel ist ein ehemaliges Ölkraftwerk mit ungewöhnlicher Form. Die Hayward Gallery ist Teil des Southbank Centre und ein sonderbar anmutendes modernistisches Gebäude.

Die Saatchi Gallery in Chelsea glänzt auf mit dem Duke of York HQ Gebäude, die Serpentine Gallery liegt dagegen in wunderschöner Lage mitten im Hyde Park. In der Tate Britain kann man beim Essen das berühmte Wandgemälde von Rex Whistler bewundern. In der Tate Modern genießt man vom Restaurant aus einen herrlichen Blick auf London.

In der Themse-Metropole sind für uns Deutsche u.a. die Bilder von William Turner interessant. Nirgendwo kann man so viele seiner Bilder betrachten wie in London.

William Turner lebte in London

…und besuchte als Maler auch den romantischen Rhein. Damit möchten wir an das Thema des kulturellen Austausches im ersten Beitrag über London anknüpfen. Nicht ohne Grund ist William Turner (1775 – 1851) der wohl bekannteste englische Maler in Deutschland. Dem Thema „William Turner am Rhein“ möchten wir deshalb noch einen gesonderten Blogbeitrag widmen.

In der Londoner Nationalgalerie sind rund sechzig Werke von Turner und seinem großen Vorbild Claude Lorrain zu sehen. Beim Betrachten der Bilder kann man durch ganz Europa reisen und es in romantischster Weise genießen.

Tower Bridge Brücke mit Springbrunnen - London

In der Tower Bridge Ausstellung erfährt man wie die berühmteste Brücke der Welt funktioniert und welchen geschichtlichen Hintergrund ihr Bau hatte.

Schon als Junge streifte William Turner oft durch Londons Straßen und zeichnete dabei Gebäude, Menschen und Tiere. Mit 27 Jahren wurde er Vollmitglied der Royal Academy, sein erstes Aquarell hatte er dort bereits mit 15 Jahren ausgestellt. Turners Vater hatte das künstlerische Talent des Sohns eifrig und verständnisvoll gefördert, was sicher auch dazu beitrug, dass sich Turner-Bilder gut verkauften und er als Künstler relativ vermögend war.

Jedenfalls konnte er es sich leisten auf lange Reisen zu gehen. Seine erste Reise führte ihn nach Venedig, wo ihm die sonnige Landschaft des Mittelmeeres außerordentlich beeindruckte. Der intensive Gebrauch der Farbe Gelb und des Deckweiß führte dann zu der Aussage: „Man meint Turner male mit Licht“.

Zudem war es damals in England Mode, an den Rhein zu reisen, wobei rund 50 Aquarelle und Ölgemälde der Rheinromantik entstanden. Beim wandern am Rheinufer skizzierte der Brite unzählige Blätter. William Turners Spätwerk wird in der Kunsthistorie als avangardistischer Vorläufer sowohl des Impressionismus als auch der abstrakten Malerei betrachtet. Auch auf manchen seiner lichterfüllten Rheinbilder lässt sich nichts Gegenständliches erkennen.

Später lebte Turner zurückgezogen in ständig wechselnden Wohnungen Londons – allein mit seinem Vater,  zu dem er ein inniges Verhältnis hatte. Turners letzte Worte sollen gewesen sein: „The Sun is God“. Der „Maler des Lichts“ wurde in der Londoner St. Paul’s Cathedral begraben.

Londons eintrittsfreie Kunstgalerien

In unserer Kurzübersicht der Londoner Kunstmuseen erfahren Sie auch, wo Turner-Bilder ausgestellt sind:

National Gallery

Am Trafalgar Square – eine der bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt mit westeuropäischen Werken aus dem 13. bis zum 19. Jahrhundert. Van Gogh, Botticelli, da Vinci, Titian, Constable, Renoir, Turner.

Straßenmusikant in London

Straßenmusikant in London

National Portrait Gallery

Ebenfalls am Trafalgar Square, größte Portrait-Sammlung der Welt, auch mit Fotografie-Kollektion.

Saatchi Gallery

In Chelsea, zeitgenössische Kunst. Werke von jungen, aufstrebenden Künstlern und internationalen Künstlern.

Serpentine Gallery

Internationale moderne und zeitgenössische Kunst von Künstlern wie Andy Warhol und Chris Ofili mit dem jährlich von einem anderem Künstler entworfenen Serpentine Gallery Pavilion.

Tate Britain

Präraffaelitische Gemälde bis zu Landschaften von Turner und Akte von Francis Bacon. Größte britische Kunstsammlung der Welt mit dem berühmten Wandgemälde von Rex Whistler im Restaurant.

Tate Modern

Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst in schönster Lage am Ufer der Themse. Von Damien Hirst bis zu Gauguin.

Weitere Kunstmuseen in London:

Barbican Art Gallery

Zwei Kunstgalerien, Europas größtes Kunstzentrum, Ausstellungen von führenden internationalen Personen in der Kunstszene.

London: Straßenkünstler

Straßenkünstler in London

Hayward Gallery

Werke moderner Meister, große Namen der zeitgenössischen Kunst. Vorträge, Spezial-Events, Seminare.

Whitechapel Gallery

Zeitgenössische Kunst. 1901 in East London gegründet. Hier fanden Ausstellungen von Künstlern wie Frida Kahlo, Jackson Pollock und Mark Rothko statt.

Somerset House

Courtauld und Embankment Galleries. Weltberühmte Werke alter Meister, Impressionisten und postimpressionsistische Gemälde sowie wechselnde Ausstellungsprogramme.

Royal Academy of Arts

Am Piccadilly, wechselnde große Ausstellungen + permanente Ausstellung mit Werken von Turner, Gainsborough, Constable, Millais und Hockney.

 

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