Tempel-Dreieck – Von Mykene nach Delphi und Sounion (9)

Von Nauplia bieten sich Ausflüge nach Thyrins und zum weltberühmten antiken Theater in Epidauros an. Und dann steht die Burg von Mykene mit ihrem schönen Löwentor auf dem Programm. Auch die von Heinrich Schliemann entdeckte Goldmaske des Agamemnon sowie die Gräber der Klytämnestra und des Ägisthos bringen den Herzschlag eines jeden Liebhabers Homers in Wallung. Die antike Route führt weiter zum malerischen Zeus-Tempel in Nemea mit seinen panhellenischen Spielen. Ebenso sind das Ausgrabungsarenal Alt-Korinth mit dem dorischen Apollon-Tempel und die mächtige Burganlage Akrokorinth ganz besonderere Anziehungspunkte. Von dort gelangt man zum mythischen Fluss Styx. An den gewaltigen Berghängen gegenüber von Diakopto liegt Delphi. … MEHR LESEN

Nauplia und Tolo – Beschaulicher Stadtbummel (8)

Heinrich Schliemann übernachtete hier mit seinem Diener Ödipus während seiner Ausgrabungen in Tiryns, dessen Ruinen weitaus besser erhalten waren, als die Anlagen von Troja. Im Cafe Agamemnon trank er seine Tasse Kaffee, um dann zur 1700 m entfernten Grabungsstätte zu reiten und den Palast der sagenhaften Könige von Tiryns ans Licht zu bringen. Herakles ist der Sage nach in Tiryns geboren und der König von Argos schickte von dort seine Schiffe nach Troja, um an der Seite Odysseus zu kämpfen. Schliemann fand exakt die von Homer beschriebenen lokalen Verhältnisse vor. Einst lag Tiryns am Meer, seine legendären Befestigungsmauern waren von Kyklopen erbaut worden. Später wurde Mykene gegründet. Heute rasten in der Meeresniederung die Kranichzüge und Mohn blüht auf den Feldern. Nauplia und Tolo sind beliebte Anlaufpunkte für die Reisenden. … MEHR LESEN

Argolis - Stühle, Stühle, Stühle... (7)

Freilich gibt es sie nicht nur auf der Halbinsel Argolis – die urigen hölzernen Stühle der Tavernen. Während im Abendlicht für kunstbeflissene Seelen an den Booten am Kai ein magisches Paradies ständig sich wandelnder abstrakter Formen auf dem Wasser tanzt, gibt es in fast allen Küstenorten Griechenlands ein weiteres farbenfrohes Phänomen. Dreht man sich um, laden von der Landseite her der Duft mediterraner Speisen und hunderte Holzstühle mit Bastsitzen zum köstlichen Verweilen am Hafen ein. Obwohl ihre ergonomische Bekömmlichkeit und die klangvolle Bouzouki-Musik eher zum Aufstehen und Tanzen anregen, ist Hellas‘ althergebrachte Stuhlkultur nicht allein nur für die Schikeria unwiderstehlich. Auf Hydra sind Plastikstühle gar verboten. … MEHR LESEN

Hydras Poesie – Clochards des Südens (6)

Gleich einem Lächeln Sophia Lorens erhebt sich die Insel Hydra mit ihren blendend hellen Häusern aus der blauen See. Neben anderen Berühmtheiten hatte auch sie das Eiland einst besucht. Irgendwo am hohen Küstenweg erinnert eine Tafel an Leonard Cohen: „He came so far for beauty…“. Melancholisch gefärbt wie seine Songs gehört der Ort, wenn die Touristenmassen abgezogen sind, allein den Katzen-Clochards. Putzig tummeln sie sich auf den zahlreichen Stufen zu den Herrenhäusern. In jenen poetischen Morgenstunden ist nur noch der Hufschlag der Maultiere zu hören. Fantasiereich lassen sich dann vergangene Zeiten erspüren. Die Insel war einst Teil des mykenischen Königreiches. 1868 genoss auch Heinrich Schliemann ihre schönen Aussichten auf das Meer. … MEHR LESEN

Hydra – Zum Verlieben schön (5)

Während die eintönige Gepflegtheit grünsaftiger Landstriche Mitteleuropas nur wenige Touristen anlockt, braucht sich der karge, abweisende Inselfelsklotz vor der Ostküste des Peloponnes um seine Besucherzahlen nicht zu sorgen. Unzählige Ausflugsschiffe und elegante Yachten legen im Hafenhalbrund des autofreien Künstlerparadieses Hydra an. Esel statt Taxis bringen das Gepäck durch steil ansteigende Gässchen mit ihren kubischen Patrizierhäusern und weinüberrankten Arkadenhöfen zum lauschig verträumten Quartier. Von prominenter Noblesse geküsst, zeigt sich das einst stille und nur von wenigen Fischern bewohnte Eiland bei der Ankunft von seiner allerschönsten Seite. … MEHR LESEN

Entspannung pur - Schillernde Farben des Meeres (4)

Obwohl weder Poros noch Hydra Badeorte sind, gibt es dort nichts Entspannenderes als das glasklare Türkisblau des Meeres zu betrachten. Wenn man an der Hafenstraße oder noch besser an den Fischerstegen von Poros spazieren geht, kann man in geradezu märchenhafte Traumwelten versinken. Im späten Nachmittagslicht werfen die buntfarbenen Boote ihre schillernden Spiegelbilder auf das Wasser, welche im klangvollen Rhythmus des Wellenplätscherns tanzen. Dann verwandelt sich das klare Blau in herrliche Farbsymphonien. Ihre abstrakten Formen können zu allerschönsten Meditationen und Kunstwerken inspirieren. Neben der Fotopirsch durch enge malerische Gassen möchte man dort stundenlang verweilen und dabei die große Einsamkeit der Selbstfindung erfahren. … MEHR LESEN

Poros - Schönheit im Detail (3)

Henry Miller vergleicht die Einfahrt nach Poros im Saronischen Golf mit einem Traum. In der schmalen Wasserstraße pendelt eine Fähre zwischen dem griechischen Festland und dem sich malerisch auf einem Hügel ausbreitenden Inselort. Unweigerlich will man vom Schiff gehen und entspannt in seinen Gassen wandeln. Abseits vom Rummel an der Hafenpromenade erlebt man dort Augenblicke überwältigender Schönheit, während von unten die Klänge der Sirtaki-Musik herauf schweben. Der Reiz dieses Gassengewirrs liegt vor allem in seiner wenig herausgeputzten Belassenheit. Scheinbar aus kühner Piraterie geboren, glänzt das Inselstädtchen mit ästhetischer Anarchie. In harmonischer Aufhebung herkömmlicher Anordnung geht hier die Architektur über die Fantasie hinaus. … MEHR LESEN

Ronda – Gärten gleich Eden (8)

Nasridische Kacheln, Adelspaläste im Mujedar-Stil, plätschernde Brunnen, durchbrechend die stille Poesie von Al-Andalus, wo einst Wasser kostbarer als Gold. In Paradiesen der Seligkeit ein traumhafter Logenblick auf Andalusiens Landschaftspracht. Rondas kleine aber feine Hofgärten tragen den Zauber der Alhambra. Vergangenheit: Hängende Gärten über den steilen Abgrund. Sklaven mussten einst das Flusswasser heraufschleppen. Ein in den Fels geschlagener Tunnel führte aus dem Paradies in die Höllenschlucht El Tajo hinab. … MEHR LESEN

Malaga - Kunstbummel durch Picassos Geburtsort (7)

Bettenburgen, Billig-Image? Allein schon die Maurenfestung Alcazaba spricht eine andere Sprache. Mit dem Aufzug hinauf und dann durchs Gassengewirr in die Altstadt, zum Picasso-Museum und auch zu seinem Geburtshaus. Rund um die Plaza de la Merced verbrachte Picasso seine Kindheit und Jugendzeit. Endlich kann man auf den Spuren des Meisters der Moderne wandeln. Kunst herausgeputzt: Auf üppig tropisch wuchernder Hafenpromenade zum Glaskubus Centre Pompidou – Skulpturen, Videos, Installationen. … MEHR LESEN

Cordoba – Spirituelle Weltstadt des Mittelalters (6)

Geschwind saust der Zug dahin. In der fruchtbaren Ebene des Guadalquivir brütet die Hitze üppig Oliven und Orangen aus. Eine Römerbrücke schwingt sich über sein träges Wasser – hinüber zur Mezquita, dem religiösen Herz der alten Kalifenstadt. Aus dem Mittelalter verblieb ein architektonisches Weltwunder: ein Säulenwald und vergoldete Christenaltäre neben dem berühmten Mihrab. Weißgetünchte Gassen führen ins einstige Judenviertel mit seinen bezaubernden Blumenhöfen. … MEHR LESEN

Poros - Harmonie von Meer und Gassen (2)

Das strahlend weiße Inselstädtchen hat seine unverfälschte Atmosphäre bewahrt. An der Hafenpromenade reihen sich die Cafés und Tavernen auf. Und dann geht es – mit herrlichen Ausblicken in das Inselblau – auf einer der vielen Treppen steil nach oben, vielleicht links ab und gleich darauf wieder rechts hinauf – bis hin zum Campanile. Bergan auf einer Halbinsel gelegen spazieren in den verwinkelten Gassen an der malerischen Meerenge reiche Kreuzfahrtspassagiere und Katamaranenbesitzer. Ihr überflüssiges Geld lassen sie in den Schmuckläden am Hafen. Vom gegenüberliegenden Ufer glitzert dagegen das abendliche Lichtermeer von Galatas und der einfahrenden Schiffe herüber. Bei einer Panoramarundfahrt zeigt sich das schöne Eiland üppig grün mit dichten Pinienwäldern, Zypressen und ein paar schönen Sandstränden. … MEHR LESEN

Ronda – Des Dichters Blütenmeer (5)

Scheinbar schwerelos hängen die weißen „Casa Colgadas“ an steilen Felsen, märchenhafte Gärten. Rilke schrieb in Ronda an seinen „Duineser Elegien“ und die „Spanische Trilogie“. Im Stadtpark über der Schlucht erzählen auch die Büsten von Hemmingway und Orson Welles von Poesie. Dichter und Künstler wandelten hier – mit weitem traumhaften Blick auf die Sierra de Grazalema. Rundum ein Duft üppiger Orleanderblüten, Flamenco-Träumereien und Stierkampf-Geschichte. … MEHR LESEN

Ronda – Kopfsteingassen und Minarette (4)

Mit den Glockentönen von Santa Maria la Mayor in Rondas Gassen träumen – von alten Moscheen und Minaretten. Welch ein Schweben der weißen Stadt über der 160 m tiefen Schlucht! 700 m hoch – irgendwo in den Bergen: maurische Bäder, schmucke Adelspaläste, hängende Häuser und Gärten. Mujedarstil, Renaissance, Barock und auch Jugendstil. Die beiden Stadtteile der „Seele Andalusiens“ verbindet die alte Brücke Puente Nuevo. … MEHR LESEN

Granada – Herrschaft der Nasriden (3)

Poesieverzierte Brunnenschalen und filigrane Arabesken. Von besten Künstlern ein Abbild vom Paradies erschaffen. Garten Eden in Vollendung. Von der Alhambra und dem Generalife ein Traumblick auf den Albaicin, wo Gassen nach marokkanischem Minztee duften. Auch dort am Darro-Fluss gemeißelt, gemalt und geschnitzt. Hoch oben die Schneemützen der Sierra Nevada mit der himmlischen Maurenburg – unschlagbar der Strom der Touristen. … MEHR LESEN

Frigiliana – Bildschön in der Sonnenglut (2)

Auf Serpentinen hinauf – zu den Hängen der Sierra de Almijara. Blendend weiß das Bilderbuchdorf in der kargen Landschaft. Spektakulär der Ausblick: ein Meer aus Häuserkuben, Jasminhöfen, klebend am Fels und schwebend über dem Azurblau. Im verwinkelten Labyrinth der Pflastergässchen sinnbetört verirren, Treppchen und Stiegen zwischen Topfpflanzen geschmückten Mauern erklimmen. … MEHR LESEN

Nerja – Altstadt mit Kolorit (1)

Frisch gekalkt und herausgeputzt – tummeliges Strandbad auf hohem Fels über der Costa Tropical. Marokkanische Accessoires, exotische Früchte – pikant garniert. Hinter noblen Fassaden, Erkern, schmiedeeisernen Balkonen versteckt maurisch anmutende Höfe. Noch erinnert ein Gewirr aus Tavernen und Straßencafés an die einstige Fischerdorfidylle. Unterhalb der Panoramapromenade „Balcon de Europa“ leuchtende Sandstrände zwischen malerischen Felsenformen. … MEHR LESEN

Andalusien: Zauber des Orients

Wie unsere Leser vielleicht bemerkt haben, legt der Bernsteinrose-Blog wieder einmal eine Kunstpause ein. Aber was heißt Kunstpause? Das musenvolle Reisen steckt voller Kunst und Kunstgeschichte. Und insbesondere im Urlaub und auf Bildungsreisen findet man Zeit, Kunst in aller Ruhe zu genießen. Kunst und Reisen sind eine Art Wellness des Geistes. Geben Sie sich – die lästigen Alltagssorgen verscheuchend – unserer edelst bebilderten Auszeit hin. Reisen Sie in acht Beitragsfolgen auf einer wundervollen poetischen Foto- und Kunstreise durch Andalusien. … MEHR LESEN

Athen - Ankunft in der Antike (1)

Der größte Teil der griechischen Bevölkerung lebt in den weiß erstrahlenden, dichten Wohnvierteln des Kolosses Athen. Die überschwemmenden Touristenmassen halten sich dagegen auf der Akropolis und in den umliegenden Altstadtvierteln wie der Agora und der Plaka auf. Viele zieht es auch zu den mächtigen Museen der Antike hin. Auch wenn weite Teile der griechischen Hauptstadt und das heutige Piräus eher von geschäftlichem Treiben als vom Zauber der Bouzouki geprägt sind, bleibt Athen ein Drehpunkt der Antike und der zentrale, sehnsuchtsvolle Auslaufort zur unwiderstehlichen Romantik der ägaischen Inselwelt. … MEHR LESEN

Auf den Spuren der Antike: Athen, Argolis, Korinthia, Delphi

Wer auf den Spuren der griechischen Antike wandeln möchte, der ist zweifelsohne im Tempeldreieck zwischen Athen, Delphi und der Argolis auf der nördlichen Peloponnes bestens aufgehoben. Die faszinierende Studienreise lässt sich mit einem erholsamen Inselurlaub verbinden, wobei man die poetische Ästhetik der Klassik im Meeresblau malerischer Fischerorte in aller Ruhe verträumen kann. Folgen Sie uns auf eine Foto- und Poesiereise durch die schönsten antiken Gefilde Griechenlands. … MEHR LESEN

Weinreise Kroatien: Sweet Souvenir aus dem Reiche Bacchus’ (8)

Weinsuppe, Oliven, Honig, Pager Käse und Räucherfleisch, Kupidon-Gesundheitswein aus Brombeeren – Kroatiens kulinarische Künste sind ein Geheimtipp auch für Weinkenner. … MEHR LESEN

Weinreise Kroatien: Der „Chateauneuf-du-Pape“ Kroatiens (7)

Die Winzer der Halbinsel Pelješac und der Insel Korčula überzeugen ihre Kunden mit rassigen Rotweinen in Spitzenqualität. Dort gibt es den edelsüßen Grk und den roten Plavac sowie die Spitzenweine Dingač und Postup aus der Plavac Mali Traube. … MEHR LESEN

Weinreise Kroatien: Dalmatiens rubinrote Inselschätze (6)

Karomuster in Stein, Weinlese vom Boot aus: Exotischer Weinbau, extraktreiche Weine und intensive Aromen in antiker Machart prägen Dalmatiens Weinkultur, welche sich auch auf den kleinsten Inselchen ausbreitet. Nur der schmale Gebirgsstreifen im Hinterland der Adria bildet eine Ausnahme. … MEHR LESEN

Weinreise Kroatien: Mit ausgewogener Balance (5)

Mit landestypischen Spezialitäten und autarker Philosophie machen Kroatiens Winzer der Food-Globalisierung den Garaus. Dabei ist dieses ideale Reiseland eine ausgeprägte Weinbauregion. Elf Weinbauzonen verteilen sich fast über sein gesamtes Territorium. … MEHR LESEN

Wien im Kleinformat: Kroatiens Hauptstadt Zagreb (4)

Auf der Hin- oder Rückreise zur Adria oder nach Slawonien leicht einbauen lässt sich ein Besuch der kroatischen Hauptstadt Zagreb mit ihrem reizvollen Naherholungsgebiet – dem Medvednica-Gebirge sowie einigen Orten mit gesunden Mineral- und Thermalquellen. Davon sollten die von der Autobahn aus zu sehenden charakterlosen Hochhaus-Vororte der Millionenstadt nicht abschrecken. … MEHR LESEN

Weinreise Kroatien: Dionysische Landschaften unweit von Zagreb (3)

Das kontinentale Hinterland Kroatiens birgt neben verspieltem Barock, Holzkapellen, Thermalquellen und klösterlicher Stille auch ungeahnte Weinschätze. Kroatien kann sich als einziges Land der Welt damit rühmen, alle fünf klimatischen Zonen des Weinbaus aufzuweisen. Das hat nicht einmal Frankreich zu bieten! Auf der Reise nach Slawonien bietet sich auch ein Aufenthalt in Zagreb, der schönen Hauptstadt Kroatiens an. … MEHR LESEN

Weinreise Kroatien: Renaissance der Qualitäten (2)

Mit exotischen Tropfen und kultureller Vielfalt haben Kroatiens Winzer – auch im internationalen Maßstab – die Ketten der Vergangenheit gelöst. Die Eigenart lokaler Sorten reizt die Neugier der Weinkenner. … MEHR LESEN

Weinreise Kroatien: Der Reiz lokaler Rebsorten (1)

Mit fünf klimatischen Weinbauzonen, bezaubernden Weindörfern und Fischerorten bietet das Adria-Land auch für Weinkenner weitaus mehr als Sonne und Meer. Die sage und schreibe etwa 300 autochthonen Rebsorten sind aus der Vielfalt des Reliefs, des Klimas und des Bodens Kroatiens hervorgegangen. Auch auf Istrien, wo sich die Weine von der roten, eisenreichen Karsterde ernähren, kreuzen sich die Weinstraßen. … MEHR LESEN

Rundfahrt Insel Krk - Elysium der Natur (7)

Auf hohem Fels im Blau der Adria versinken, Panoramaterrasse mit Weinverkostung. Torbögen, lauschige Innenhöfe, Treppchen und das schmalste Gässchen der Welt. Und dann nach Baška, alte Steintafeln, Straße der Glagoliter. Betörend der Duft von Macchia. Ellenlanger Kieselstrand, wild stürmt das Meer. Steiler Weg zum Mondplateau. Still in seiner kreisrunden Bucht: Klosterinselchen Košljun bei Punat. … MEHR LESEN

Farbenfrohe Fischeridylle - Veli Lošinj und Rovenska (5)

Vielleicht das schönste Fischerdorf an der Adria? Kostbar ausgestattet empfängt Sv. Antuna die bunten Boote. Ganz hinten ein Zinnenturm mit Kunstausstellung – Kopie des Apoksyomenos. Am Hafen im kleinen Fjord reihen sich die Tische der Konobas auf. Vom Pinienduft geschwängert der Wanderweg am Meer, Wiener Dialekt, Sissi war hier. Ebenso farbenfreudig Rovenska – Kieselstrand, alte Steinhäuser. Blütenduftend die lauschigen Gässchen hinauf zu den Sommervillen in Veli Lošinj. … MEHR LESEN

Mali Lošinj: In Palmenschatten wandeln (4)

Seglerhistorien vertäut im Traum vom Reichtum der Kapitäne von einst – malerisch nachgebaut ihre Schiffe. Statt segeln nach Amerika ein abenteuerlicher Törn durch die Kvarner Inselwelt. Irgendwo in den Tiefen eine bronzene Statue gefunden – griechischer Jüngling, Hochklassik. Apoksiomenos, der sportliche Kämpfer im Museum – seinen Striegel verloren. Im Schatten der Palmenriva pompös die Kapitänsvillen der K. & K.-Zeit, Wandelgang der Kurgäste. … MEHR LESEN

Im heilsamen Grün - Čikat-Bucht (3)

Dem Orient entlehnt, Villen im maurischen Stil, Spitzbögen, Mosaike märchenhaft, Zedern, Lorbeer, Zypressen. Botaniker und Held der Gesundheit, Denkmal für die Ökobewegung. In einer Steinwüste über 300000 Aleppo- und Schwarzkiefern gepflanzt. Deren aromatischer Duft in der Luft und Thymian, Rosmarin, Salbei. Heilkräfte der Kvarner, mit allen Sinnen am milden Meeresklima und balsamischer Genesung laben. … MEHR LESEN

Musizierende Skulpturen in Osor - Residenz von damals (2)

Verlassenes Geisterstädtchen am römischen Isthmus? Dort bei der Kathedrale mit Bischofspalast mittelalterlicher Glanz im Glockenschlag verklingt, Klosterruine am Meer. Kleine Drehbrücke zur Insel Lošinj. Im grünen Vogelsang auf den Televrina pilgern, abends im Meereshauch des Altertums klassischen Weisen lauschen, Sommerfestival. In blühenden Gassen und Gärten Skulpturen singen, geigen und flöten. Musen nach dem Vorbild Auguste Rodins. … MEHR LESEN

Altstadtrundgang Cres - Palazzo Museal (1)

Insel der Individualisten, in ihrer 66 km langen Verlassenheit spröde und karg. Weißer Kalkstein flirrt im sonnigen Licht auf dürrem Feld. Dennoch intakt die Natur, glasklar und türkisgrün die paradiesischen Badebuchten. Grazil und filigran venezianische Säulen, pastellfarbene Altstadthäuser im Hafenrondell. Zierliches Städtchen Cres, dort wo fast alle Inselbewohner leben, fischen, apart und adrett vermieten, würzig lecker kochen. … MEHR LESEN

Wein, Poesie, Kunst - Kroatien zum Träumen

Sowohl in unseren Ausstellungen als auch in unseren Blogs bilden Kunst und Poesie eine Grundlage mentaler Entspannung. Ebenso wie bei einer Vernissage bietet es sich auch beim „Reisen mit Muße“ an, einen edlen Tropfen Wein in achtsamer Weise zu verkosten. Nicht nur als Südosteuropa-Kenner gehört Kroatien in puncto Reisen zu unseren regionalen Schwerpunkten, es ist ein Paradies für Anbeter gefühlserfüllter Verträumtheit und genussvollen Überschwangs. Mit seinen vielen Galerien sowie rundum romantischem Flair ist es auch ein Mekka für Kunst und Poesie. … MEHR LESEN

Vernissage im Cusanus-Geburtshaus an der Mosel

Der Bürgermeister der Stadt Bernkastel-Kues Wolfgang Port hat am 10. Februar 2019 die internationale Ausstellung „Faszination weltweiter Kunst, Farbe und Meditation“ eröffnet. Wir freuen uns, dass die „Enter into Art“-Kunstinstallation im Cusanus-Geburtshaus bis zum 7. April 2019 verlängert werden konnte und danken auch den Direktor des Museums Gerhard W. Kluth. In diesem Blogbeitrag informieren wir über die Vernissage und die teilnehmenden Künstler sowie über den Ausstellungsort. … MEHR LESEN

Rheinromantik: Farbe und Licht - mit Turner von Bingen nach Mainz (5)

Burg Ehrenfels liegt gegenüber dem Mäuseturm

1840 wurde Goethes Farbenlehre von einem engen Freund Turners ins Englische übersetzt, was wiederum eine Verbindung zwischen Turner und Goethe markiert. Sicher hatte auch Goethes Italienreise William Turner inspiriert, sich auf den Weg nach Venedig, Rom und Neapel zu begeben. Wiederholt nutzte er die Rheinroute per Schiff, um nach Italien zu gelangen. Die Reisen in den Süden hatten Turners Farbpalette beflügelt. Das sonnige Cadmiumgelb gehört zu seinen Lieblingsfarben. … MEHR LESEN

Rheinromantik: Was soll es bedeuten... Turner und die Loreley (4)

Sag mir, was soll es bedeuten... Loreley

Tatsächlich birgt der Rhein mit seinen verborgenen Felsen, Strudeln und Strömungen an der Loreley besondere Gefahren. Auch Heinrich Heine wurde von der Sirenen-Legende zu seinem berühmten Gedicht inspiriert. Von jeher ist die Loreley ein Brennpunkt für Dichter und Maler. Für den Reisenden auf den Spuren Turners bleibt indessen manche Frage zu seinem einstigen lokalen Standpunkt als Landschaftsmaler offen. … MEHR LESEN

Rheinromantik: William Turner und der Ehrenbreitstein (3)

Lieblingsmotiv von William Turner: Moselbrücke in Koblenz

Vergleichbar mit Claude Monets berühmten Kunstbildern, der die Kathedrale von Rouen unter stets wechselnden Lichtverhältnissen malte, skizzierte Turner in den folgenden 25 Jahren nach seiner ersten Rheinreise noch oft den Blick vom Landungssteg in Koblenz zur Festung Ehrenbreitstein und die Moselbrücke mit dem Festungsberg im Hintergrund. Unter Betonung des Atmosphärisch-Stimmungsvollen setzte er seine Bleistiftskizzen dann in einzigartige Gemälde um. … MEHR LESEN

Rheinromantik: Turner und Lord Byrons Drachenfels-Poesie (2)

Aus dieser Perspektive malte William Turner den Drachenfels

Am 23. April 1816 verließ George Gordon Byron London und setzte am 26. April bei Dover auf das europäische Festland über. Er sollte seine Heimat nie wiedersehen, denn er starb 1824 im Freiheitskampf für Griechenland. Es war vornehmlich ein berühmtes Gedicht des Dichters, das den Drachenfels zum Inbegriff der rheinischen Landschaft werden ließ und ihn bei einem englischen Leserpublikum bekannt machte. Aber auch die Kunstwerke des englischen Landschaftsmalers William Turner trugen wesentlich zur wachsenden Popularität der Burgruine über die Landesgrenzen hinweg bei. … MEHR LESEN

Rheinromantik: Natur und Poesie in William Turners Rheinlandschaften (1)

Die Pfalz bei Kaub (Turner Motiv)

In der Kunstkritik spricht man von Turners „verflüchtigten Landschaften“, welche einen Schleier gehoben hatten, den die Natur verbarg. Sie gingen aus seinen Reiseskizzen und Aufzeichnungen im Tagebuchcharakter hervor, die nicht selten auch im Vorbeifahren entstanden. Damals sah man die Welt zeichnend, heute sieht man sie fotografierend. 20.000 Blätter vermachte William Turner dem englischen Staat, der … MEHR LESEN

Beitragsfolge: Auf den Spuren William Turners am Rhein

Turner-Motiv: Ruine Rheinfels von Burg Katz aus gesehen

Die erste Kunstausstellung unserer Ausstellungsperiode 2017-18 mit kleinformatigen Bildern aus aller Welt fand in der zweiten Augusthälfte des Jahres 2017 in Bad Breisig statt und war in das Rahmenthema „William Turner und die Rheinromantik“ eingebettet. Dem begleitenden Thema des Events sahen wir mit besonders großer Freude entgegen, denn der Ausstellungszeitraum fiel mit dem 200jährigen Jubiläum der ersten Rhein-Reise Turners zusammen. Wir möchten dies nun zum Anlass nehmen, eine Blogbeitragsreihe über Turner und den Rhein zu veröffentlichen und in diesem Zusammenhang auch auf unsere internationale Kunstausstellungen aufmerksam machen. … MEHR LESEN

Mosel: Im Spiegel von Schöngeist, Kunst und Natur entspannen (9)

Etwa in dieser Ansicht skizzierte William Turner die Klosteruine Stuben an der Mosel

Der Romantiker William Turner zeichnete auch Bremm mit seinem schlanken Kirchturm und die Klosterruine Stuben an der Mosel. (Die Originale befinden sich in der Tate Galerie in London.) Damals gab es dort noch die Reste einer Kapelle. Die Ruine der Stiftkirche auf der Halbinsel bei Bremm ist das ideale Ausflugsziel zum Loslassen und Entspannen. An solchen Orten der Sehnsucht entfaltet die Landschaftstherapie eine ganz besonders starke Wirkung. … MEHR LESEN

Mosel: Auf Turners Spuren flussaufwärts (8)

Schiff bei Beilstein an der Mosel

Am besten reist man im farbenprächtigen Herbst nach Cochem an der Mosel, um die malerische Atmosphäre dieser von William Turner bevorzugten Landschaft zu genießen und in die Gefühlswelt eines Künstlers aus der Romantikzeit hinein zu spüren. Von keinem anderen Mosel-Ort hat Turner mehr Ansichten gemalt. Das pittoreske Städtchen ist zudem ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für die Erkundung des Moseltals. … MEHR LESEN

Mosel: William Turner und Cochem an der Mosel (7)

Die Reichsburg in Cochem im nebligen Lichtschein

Wenn man das Paradies auf Erden erleben möchte, reist man in der farbenfreudigen Herbstzeit am besten an die Mosel. Die weinselige Landschaft ist dort dann rundum von jenen safran- und elfenbeinfarbenen Goldtönen geschwängert, wie sie William Turner in seinen Moselbildern einsetzte. Eines seiner Lieblingsmotive auf seinen Deutschlandreisen war Cochem. In einer dreiteiligen Betragsfolge werden wir unsere landschaftstherapeutische Moselreihe vertiefen und auf den Spuren Turners wandeln. … MEHR LESEN

Kvarner Bucht: Der Archipel von Lošinj (3)

Inselhauptstadt Mali Lošinj

Im Altertum war die Insel Cres an der Meerenge Osor mit der Insel Lošinj verbunden. Damals nannte man die langgezogenen Schwesterinseln „Inseln von Osor“. Den kurzen Durchstich sollen schon die Liburner vorgenommen haben. Die durchschnittliche Januartemperatur in Mali Lošinj ist höher als an vielen südlicher gelegenen Orten der Adria. … MEHR LESEN

Kvarner Bucht: Die Adria-Insel Cres (2)

Malerisches Inseldörfchen auf Cres mit Ausblick auf die Adria

Die Inselhauptstadt Cres am malerischen Bootskanal Mandrač hat einen schönen Altstadtkern. Sie wird mit dem Trinkwasser aus dem Vraner See versorgt, dessen Grund rund 74 m tiefer als der Meeresspiegel und seine Oberfläche etwa 13 m über dem Meeresspiegel liegt. Eine herrliche Panoramastraße windet sich vom Norden in den Süden der langgestreckten Insel. … MEHR LESEN

Kvarner Bucht: Vom Festland Kroatiens zur Insel Krk (1)

Quirinskirche - Insel Krk

Mit einer dreiteiligen Beitragsfolge über die Kvarner Bucht setzen wir unsere Kroatienreise von Istrien in Richtung Süden fort. Die Straße ist kurvenreich, aber wozu die Eile? Nach einigen Industrieanlagen in der Bucht von Rijeka genießt man das herb-schöne Panorama der Insel Krk, das die Fahrt bis nach Senj, der ältesten Stadt Kroatiens begleitet. … MEHR LESEN

Istrien: Über die Euphrasius-Basilika in Poreč (7)

Im antiken Fischerhafen auf der kleinen Landzunge an der adriatischen Küste, wo sich heute die Altstadt von Poreč ausbreitet, mag einst der alte Mosaikmeister verweilt und auf das purpurne Meer geschaut haben. Vielleicht ließ er sich dabei auch zu dem wertvollen Fischmosaik inspirieren, das im Lapidarium des Bischofpalastes der Euphrasius-Basilika aufbewahrt wird. In dem altertümlichen Städtchen auf der Halbinsel Istrien fällt es nicht schwer, sich in urchristliche Zeiten zurückzuversetzen. … MEHR LESEN

Istrien: Mosaikkunst der Euphrasius-Basilika in Poreč (6)

Eingangspforte in den Gassen von Porec auf der Halbinsel Istrien

In den Gassen der Kleinstadt Poreč auf der Halbinsel Istrien in Kroatien empfängt eine Pforte die Besucher mit dem Spruch „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden“ (Joh. 10,9). Und so schreitet man im Hauptschiff der Euphrasius-Basilika durch Reihen kostbarer Säulen und Arkaden mit spätantiker Stuckatur zu dem Bischofsthron aus Marmor und den weltberühmten Mosaiken aus dem 6. Jahrhundert, die wie im Märchen in allen Farben schillern. … MEHR LESEN

Istrien: Von Rovinj nach Poreč (5)

Fischerort Rovinj mit Wallfahrtskirche - Kroatien

Mit viel Charme und Kultur empfängt auch der Fischerort Rovinj seine Besucher. Die Suche nach einzigartigen Landschaften für seine Geschichten führte Jules Verne auch nach Istrien. Ein Teil seines Romans „Matthias Sandorf“ spielt in Rovinj. Die urtümliche Stadt entwickelte sich auf einer Insel, erst im 18. Jh. wurde der Kanal zum Festland zugeschüttet. In Poreč wandelt man dann wieder auf den Spuren der Antike. … MEHR LESEN

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Als Buchautorin und Journalistin arbeitet Gabriele Walter mit dem Künstler und Grafiker Kurt Ries zusammen. In ihrem Reise- und Relaxblog helfen sie den Lesern, im Sinne der Selbstfürsorge und Prävention Stressverhalten zu korrigieren und sich Energie, Lebensfreude und mentale Kraft zuzuführen. Dabei fördern sie auch Kunst und Muse. INFOS oberste Menüleiste: Referenzen, Über uns, Blog-Überblick, GRATIS-GRUSSKARTEN + ANLEITUNGEN ZUM RELAXEN, KUNSTEVENTS

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