Der Spion: Neugierige Katze zum Lachen

Meistens sitzen Katzen am Fenster, um stundenlang und in aller Ruhe hinaus zu blicken. Aber diese schwarze Katze sitzt auf einer Fensterbank, um hinein zu spähen. Was mag es dort wohl so ungeheuer Wichtiges zu sehen geben? Schon Seneca wies weise darauf hin, dass jene, die sich durch überschraubtes Interesse für andere Menschen Zorn aufladen, selbst dran Schuld sind.

Anleitung: Achtsamtkeitstraining
Info: 5-min.-Entspannung Mo.+Mi.
Therapeutischer Nutzen: Achtsamkeit

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Willst du nicht zornig sein, so sei nicht neugierig.

                                          Lucius Annaeus Seneca

Der Spion

Schwarze Katze am Fenster zum Lachen: Der  "Spion"

Schwarze Katze: Macht es heiß, wenn man was nicht weiß?

1. Erste Betrachtung des Katzenfotos

  • Schau dir das Foto mit der schwarzen Katze kurz an und lass es vollkommen frei und unbefangen auf dich wirken.
  • Sicher hast du auch die Bildüberschrift bzw. den lustigen Kommentar zu dem Foto bereits gelesen und kannst jetzt lachen. Vielleicht ruft zumindest die Konstellation von Bild und Überschrift ein Lächeln in dir hervor.
  • Sollte dir kein Lächeln gelingen, dann lächle jetzt bitte ebenso breit wie das Smiley-Gesicht: , glätte deine Stirn und sprich die folgenden Wörter und Laute deutlich nach: Spaghetti mit Zucchini… mmmmm…

Einführende Achtsamkeitsübung zur körperlichen Wahrnehmung:

  • Lies die Wörter erneut und spüre, wie sie deine Gesichtszüge verändern!
  • Dein Gemüt wird von einem breiten Lächeln erfüllt.
  • Spüre achtsam in dich hinein, wie fühlt sich dein Innenleben jetzt an?

2. Lachtraining mit dem Katzen-Foto

  • Betrachte das Foto erneut! Worüber musst du eigentlich lachen?
  • Freilich ist es nicht außergewöhnlich, wenn eine Katze auf einer Fensterbank hockt, aber diese hier hat offensichtlich mehr zu tun, als nur dort zu sitzen.
  • Wie sieht die Katze aus? Betrachte sie genauer und beschreibe sie!
  • Was hat sie deiner Meinung nach vor?
  • Was gibt es sonst noch auf dem Foto zu sehen? Für ihre „konspirative“ Aktion scheint die Katze recht hoch geklettert zu sein…

Der Joke liegt vielleicht darin verborgen, dass Spione immer wieder gerne aufs Korn genommen bzw. bei ihren Tätigkeiten auch mal erwischt werden. Im Jahre 1978 wurden die Wörter „konspirative Wohnung“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum „Wort des Jahres gekürt, wobei die Auswahl mit keiner Wertung oder Empfehlung verbunden ist.

Im Jahre 1989 lautete das „Wort des Jahres“ schließlich „Reisefreiheit“. Und wenn man sich – zum Beispiel anlässlich des Mauerfall-Jahrestags im letzten Jahr – vor Augen hält, wie schnell sich todernste Dinge wie die von Spionen umzingelte deutsche Mauer in Luft auflösen können, dann gewinnt das Foto sogar noch einen tieferen Sinn.

Jedenfalls scheint sich dieses Kätzchen einerseits ziemlich tolpatschig anzustellen, wenn es um Geheimhaltung geht… :twisted:. Andererseits macht es einen herrlich unbescholtenen Eindruck, der unvermittelt die Frage aufwirft, ob es denn für einen Spion hinter dem Fenster überhaupt etwas Brauchbares zu entdecken gibt. Ganz gewiss ist bei diesem Kätzchen die Neugierde nicht aus Eifersucht geboren worden :roll:.

Katzen haben den lieben langen Tag nicht viel zu tun und unendlich viel Zeit. Und bekannterweise verwandelt sich Neugier erst dann zum Wissensdrang, wenn sie sich auf ernsthafte Dinge richtet.

  • Auch diese alte römische Weisheit könnte Sie jetzt zum Schmunzeln bewegen: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß !

Vielleicht wohnt ja hinter dem Fenster eine alte Omi, die den ganzen Tag nur Fernsehen guckt. Abgesehen davon, dass man das Fernsehprogramm in jeder Zeitschrift nachlesen kann, möchte das schwarze Kätzchen vielleicht einfach nur Fernsehen gucken?

  • Welche Stimmung erzeugt das Bild jetzt in dir? Du brauchst sie nicht in Worte zu fassen. Spüre in die Stimmung hinein und lass sie – falls sie amüsant ist – durch deinen Körper strömen.

Infos, Tipps und therapeutische Hinweise:

Viele Menschen belasten sich mit Dingen, die sie nichts angehen. Anstatt eigene Probleme konstruktiv zu lösen, wird durch die Interessenverlagerung auf andere Menschen von sich selbst abgelenkt. Jedoch schafft man damit keine Probleme aus der Welt! Sie belasten weiterhin und beeinflussen Körper, Geist und Seele bzw. die Gesundheit in negativer Weise. Darüber hinaus stellt sich die Frage, inwiefern das Interesse für andere Menschen berechtigt und sinnvoll oder auch Zeitverschwendung ist.

 

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Als Buchautorin und Journalistin arbeitet Gabriele Walter mit dem Künstler und Grafiker Kurt Ries zusammen. In ihrem Reise- und Relaxblog helfen sie den Lesern, im Sinne der Selbstfürsorge und Prävention Stressverhalten zu korrigieren und sich Energie, Lebensfreude und mentale Kraft zuzuführen. Dabei fördern sie auch Kunst und Muse. INFOS oberste Menüleiste: Referenzen, Über uns, Blog-Überblick, GRATIS-GRUSSKARTEN + ANLEITUNGEN ZUM RELAXEN, KUNSTEVENTS

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